Prinzregentenwagen

Der im Volksmund „Prinzregentenwagen“ genannte Salonwagen № 8, für den „Allerhöchsten Dienst“ bestimmt, war nicht nur in „der guten alten Zeit“ eine Legende, sondern auch eine Verkörperung des bayerischen Stolzes. Denn den bayerischen Landesvater, Prinzregent Luitpold, liebte man abgöttisch, er war für die Menschen wie ein guter Vater, der für sie sorgte, sie beschützte, sie liebte… Also war für ihn das Beste gerade gut genug.

Roco 44811 Prinzregentenwagen Platin-Edition der K.Bay.Sts.B
Roco

Langenschwalbacher

Die sogenannte Langenschwalbacher Bahn diente im wilhelminischen Zeitalter insbesondere dem Bäderverkehr zwischen der „Weltkurstadt“ Wiesbaden und dem Frauenheilbad Langenschwalbach. Dazwischen befand sich am Chausseehaus eine Sommerfrische mit Hotel, Gaststätte und mehreren Erholungsheimen. Die steile und kurvenreiche Verbindung über die Eiserne Hand erforderte die Entwicklung kurzer Personenzugwagen mit Drehgestellen, die so genannten „Langenschwalbacher“.[7] Ab 1892 wurden Tenderlokomotiven der Baureihe T 9 Bauart Langenschwalbach in Betrieb genommen, da die Steigung sich für die ursprünglich eingesetzte Preußische T 3 als zu steil erwiesen hatte.

In Deutschland existieren noch sechs Langenschwalbacher Wagen, davon vier der 1923er Bauarten.

Von Liliput gibt es hierzu eine schöne Modellreihe
Liliput 811 3er-Set „Langeschwalbacher“ der K.P. u. G.H.St.E.,LangeSchwalbacher05